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Pressearchiv Landkreis Freyung/Grafenau

Passauer Neue Presse vom 25.06.2012

Edenhofners Windrad: Zwischen Sympathie und Kritik
Diverse Leser haben u. a. auf www.pnp.de über die Aktion des Grünen-Kreisrates diskutiert

Hohe Wellen geschlagen hat die PNP-Berichterstattung über die Windrad-Aktion von Grünen-Kreisrat Karl Edenhofner in Kleinwiesen. Über das vergangene Wochenende hatten nun etliche Leser online auf www.pnp.de darüber diskutiert, inwiefern die Aktion nachvollziehbar oder verwerflich ist.

Zu den Kommentaren


Passauer Neue Presse vom 16.06.2012

 

Über dieses Windrad ärgern sich die Dörfler
Kreisrat Karl Edenhofner hat zweites Windrad errichtet − Baugenehmigung lag nicht vor − Anwohner befürchten Lärm

 

Kleinwiesen. Die Bewohner in Kleinwiesen (Gemeinde Röhrnbach) sind verärgert: Bereits das zweite Windrad befindet sich mittlerweile im Dorf − und das, obwohl fast alle Dorfbewohner zuvor "Einspruch" dagegen erhoben haben. "Wir haben Angst, dass wir uns von einem Dorf zu einem Windpark entwickeln", sagt Anwohner Stefan Moosbauer.

 

Grund für den Ärger ist das Vorgehen von Grünen-Kreisrat Karl Edenhofner, der ebenfalls in Kleinwiesen wohnt. Bereits vor einiger Zeit hatte er ein Windrad auf einem Dach auf seinem Gelände angebracht. Weil dies aber niedriger war als zehn Meter, habe man damals nichts dagegen machen können, sagt die direkte Nachbarin Martha Moosbauer im Gespräch mit der PNP. Schon von dem einen Windrad habe man sich seitdem gestört gefühlt: "Vor allem durch die Lärmbelästigung," so die Nachbarin.

 

weiterlesen - Zeitungsbericht PNP 16.06.2012

 


PNP - Grafenauer Anzeiger vom 12.05.2012

Landwirte zu Besuch beim größten Windrad in Bayern
Besichtigung der Windkraftanlage in der Oberpfalz

Freyung. Eine Gruppe von über 35 interessierten Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft (AGL) Freyung-Grafenau und Regen informierte sich in Kastl in der Oberpfalz über die Stromerzeugung aus Windkraft. Initiator der Besichtigung war Markus Niedermayer vom AELF Regen, der Bürgermeister Stefan Braun und Geschäftsführer Erich Wust für Informationen aus erster Hand gewinnen konnte.

Zeitungsbericht PNP - FRG-Regional vom 12.05.2012


PNP - Grafenauer Anzeiger vom 09.05.2012

Verwehte Hoffnung am Brotjacklriegel
"Roter Punkt" für Windstandorte am Höhenrücken bis zum Aschenstein durch Regionalen Planungsverband

Schöfweg. Seit vergangenem Donnerstag sind die Hoffnungen in Schöfweg, die Windkraft könnte in einigen Jahren kräftig in die kommunalen Kassen wehen, im wahrsten Sinne des Wortes "ge-ixt". Denn der Regionale Planungsverband Donau Wald schrieb seine Vorgaben fort, wo in diesem Gebiet aus unterschiedlichen Gründen noch was geht, oder sich verbietet. Es gibt dazu zwei Karten. Eine zeigt mit roten "X-en", wo alles Planbare passen könnte, und die andere zeigt das Gegenteil mit roten Punkten; und die sind eindeutig in der Überzahl.

Zeitungsbericht PNP - Grafenauer Anzeiger vom 09.05.2012


PNP - Grafenauer Anzeiger vom 31.03.2012

Zenting verwundert Schöfweg
"Wackelkurs" in der Windkraftfrage sorgt für Gesprächsstoff

Schöfweg. Hat die Nachbargemeinde das politische Ziel erreicht und kippt sie deshalb nun einfach die vorherige Befürworterposition, als es noch um Windkraft und Energiewende ging? Reinhard Schiller wunderte sich sehr deutlich über die veröffentlichte Meinung von Nachbarbürgermeister Leopold Ritzinger.

Aus dem dortigen Kommunalgremium gebe es plötzlich kontraproduktive Äußerungen zu Windmühlen an Ascher oder Brotjacklriegel. Gewerbesteuer sei da überhaupt keine zu erhoffen, so die neue Position, nachdem für die Eingemeindung der außermärkischen Gebiete erst eine interkommunale Koalition geschaffen worden sei. Da kenne man sich jetzt nicht mehr aus, so Schillers heftige Kritik.

Zeitungsbericht PNP - Grafenauer Anzeiger vom 31.03.2012


PNP - Grafenauer Anzeiger vom 09.03.2012

Schöfweg und Zenting haben die Nase in den Wind der Zukunft gehalten

Windkraft ist spannend und schreckt auch ab. Wenn der Bayerische Wald "verspargelt" wird und die Mühlen Radau machen ... Ist es dann mit Lebensqualität und Tourismus vorbei? Das fragen sich zum Beispiel Schöfweger und Zentinger derzeit genau, weil in deren Nähe ein Standort Aussicht auf Realisierung hätte. Gemeinsam mit den Bürgermeistern sahen und hörten sie sich in der Oberpfalz am Fuß neuer Windmühlen um.

Zeitungsbericht PNP - Grafenauer Anzeiger vom 09.03.2012


PNP - Landkreis freyung/Grafenau - vom 16.02.2012

Neureichenau: Windrad-Debatte sorgt rund um den Dreisessel für Wirbel

Es war ein politischer Paukenschlag: Der Neureichenauer Bürgermeister Walter Bermann hat − auch im Namen seiner Kollegen von der ARGE Dreiländereck − MdL Konrad Kobler scharf für seine Windkraft-Initiativen kritisiert: Von "Aktionismus" und "Alleingängen" war die Rede − und davon, dass der CSU-Politiker mit seinem Einsatz für Windräder nicht den Willen der Bürger vor Ort erfülle, sondern vielleicht sogar von "persönlichen" und "anderweitigen Interessen" geleitet werde.

Die Antwort des Landtagsabgeordneten kam prompt − und sie fällt, je nach Sichtweise, witzig, ironisch oder sarkastisch aus. In einem Brief an Bermann, der der PNP vorliegt, schreibt der MdL, dass die Gemeindeoberhäupter im Dreiländereck bei der Energiewende offenbar auf eine ,neue Generation‘ von Windenergieanlagen zuwarten würden, "welche dann jeweils in den Kellern, völlig uneinsehbar durch die Menschen unserer Heimat, installiert werden können". Zum Hintergrund: Bermann hatte im Namen der ARGE darauf hingewiesen, dass Windräder die Landschaft verschandeln würden, das große Kapital der Tourismusregion. Der Gemeinderat von Neureichenau hat sich unterdessen einstimmig hinter die Aussagen des Bürgermeisters gestellt. − chs

Bildunterschrift:

An Windrädern im Bayerwald scheiden sich die Geister − unsere Fotomontage zeigt eine Anlage auf dem Haidel mit einer Nabenhöhe von 150 Metern. In der Vergrößerung zum Vergleich der bestehende Telekom-Masten mit 60 Metern Höhe.  − Foto: Arge Dreiländereck

Quelle: Passauer Neue Presse - Landkreis Freyung/Grafenau - chs - www.pnp.de

zum Zeitungsbericht PNP vom 16.02.2012 mit Kommentaren aus der Bevölkerung


PNP - Landkreis freyung/Grafenau - vom 11.02.2012

Gegenwind im Dreiländereck
ARGE bezeichnet Hochwald als "Tabuzone" für Windräder − Bürgermeister übt scharfe Kritik an MdL Kobler

Neureichenau. Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Dreiländereck hat sich bei ihrer jüngsten Sitzung im Neureichenauer Rathaus ausdrücklich gegen die Errichtung von Windrädern in der Region rund um den Dreisessel ausgesprochen. Gastgeber Bürgermeister Walter Bermann übte in diesem Zusammenhang massive Kritik am CSU-Stimmkreisabgeordneten Konrad Kobler, der sich wiederholt für den Ausbau dieser regenerativen Energieform vor Ort stark gemacht hat.

zum Zeitungsbericht PNP - Landkreis FRG/Grafenau 11.02.2012


 PNP - Regional FRG vom 30.01.2012

Landkreis Freyung: Wie viel Windkraft verträgt der Landkreis?

Auch um das Thema Windkraft ging es in der letzten Kreistagssitzung. Dazu war ORR Jürgen Schmauß von der Regierung von Niederbayern in den Sitzungssaal gekommen, um zu dem Thema und insbesondere zur Steuerung der Windkraft durch den Regionalen Planungsverband Donau-Wald zu referieren.

Der Regionsbeauftragte stellte gleich zu Beginn seines Vortrages fest: "Ein Windkraftkonzept wird die Pflichtaufgabe für alle regionalen Planungsverbände sein." Auch betonte er, dass die regionalen Planungsverbände ausschließlich mit kommunalen Vertretern besetzt seien und somit jeder seine Gedanken einbringen könne.

 zum Zeitungsbericht vom 30.01.2012 - PNP


„Sie können die Energiewende sein.
Es ist keine Frage von Technologien
oder wirtschaftlichen Zwängen,
sondern eine des Wollens!“